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Zielsetzung

Der Studiengang bezweckt

  • berufspolitische Nachwuchsschulung und Qualifizierung für die Übernahme von Funktionen in der Selbstverwaltung zahnärztlicher Organisationen,
  • umfassende Informationen für Mandatsträger,
  • vertiefte Informationen für Akteure im Umfeld zahnärztlicher Berufspolitik,
  • Vermittlung eines sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Wissensfundaments für den politisch und unternehmerisch agierenden Zahnarzt.

Die berufspolitische Fortbildung zielt darauf ab, das Bewusstsein der Freiberuflichkeit zu stärken und Berufspolitik wie Selbstverwaltung zu professionalisieren. Dies erfolgt durch Vermittlung ökonomischer, juristischer, sozialmedizinischer sowie gesundheits- und sozialpolitischer Kenntnisse, insbesondere auch im Hinblick auf die europäische Entwicklung des Gesundheitswesens, Entwicklung von Managementfähigkeit für eigene Praxis und Selbstverwaltung sowie Berufsverbände.

Gegenüber dem geschulten Personal in Krankenkassen, Medizinischem Dienst, Ministerien und Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, die oft einseitig versorgungsmedizinisch und ohne Berücksichtigung freiberuflicher Elemente orientiert sind, und im Verhältnis zu Absolventen von gesundheitswissenschaftlichen Public-Health-Studiengängen soll ausbildungsmäßige "Waffengleichheit” hergestellt werden. Rein autodidaktisch gewonnenes Erfahrungswissen oder voluntaristisch-ideelles Engagement reichen für die Bewältigung der Zukunftsherausforderungen an die Selbstverwaltung nicht aus. Professionelles Handeln der Selbstverwaltung ist das Gebot der Stunde.

Entwicklungstendenzen oder gar eine Trendwende in Politik und Gesellschaft hin zur Stärkung freiberuflicher zahnärztlicher Tätigkeit müssen von der Zahnärzteschaft selbst professionell unterstützt und begleitet werden. Rückfällen in Reglementierung muss argumentativ begegnet werden. Hierzu bedarf es der Kenntnisse über den Umgang und die Argumentation im politischen Bereich.

Die zahnärztliche Selbstverwaltung wird neuen Herausforderungen gegenüberstehen. Berufspolitischer Nachwuchs und alle Mandatsträger müssen an die steigenden Anforderungen qualifizierter Selbstverwaltung herangeführt werden. Hierzu müssen die Impulse freiberuflicher Praxiserfahrung genutzt und das Selbstverständnis zahnärztlicher Freiberuflichkeit gestärkt werden.